SAP R/3 Roll-out mit CIM DATABASE-Integration bei WITTE-Velbert

Durchgängiges Datenmanagement für CATIA V4/V5, Unigraphics & I-DEAS
Bremen - April 22, 2004 - WITTE-Velbert, international einer der marktführenden Automobilzulieferer im Bereich Schließsysteme, hat in den vergangenen Jahren viel in eine zukunftsgerichtete IT-Infrastruktur investiert, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. So wurde zunächst das PDM-System CIM DATABASE als strategische Plattform für die standortübergreifende Produktdatenverwaltung eingeführt und mit der bestehenden IT-Landschaft gekoppelt - insgesamt mit über 100 CATIA V4 und V5-Arbeitsplätzen, den CAD-Systemen Unigraphics NX und I-DEAS sowie mit dem bisherigen PPS-System MAS 90, das jetzt durch SAP R/3 abgelöst wurde. Zeitgleich mit dem unternehmensweiten Roll-out der neuen ERP-Lösung (Enterprise 4.7 mit Automotive-Aufsatz 4.0) hat WITTE die CIM DATABASE R/3-Standardschnittstelle in Betrieb genommen. Abgeglichen werden Materialstammdaten, Stücklisten, Klassifikation und Dokumenteninfosätze, so dass die CAD-Modelle direkt aus dem SAP-System heraus recherchiert und visualisiert werden können. Zudem wurde für das Hauptsystem in der Produktentwicklung eine Anbindung an CONTACTs Document Conversion Server (DCS) realisiert, was auch für die anderen CAD-Anwendungen geplant ist.

Nach einem reibungslosen Start und den ersten Tagen Echtbetrieb zeigt sich Markus Schaffrick, Leiter der Technischen IT bei WITTE, sehr zufrieden mit den bisherigen Resultaten: "Das Zusammenspiel zwischen CIM DATABASE und SAP funktioniert sehr gut. Und dies ist umso bemerkenswerter, da die Unterstützung einer standortübergreifenden Prozesskette in einer sicherlich nicht ganz einfachen Implementierung realisiert worden ist".

In der Multi-CAD-Umgebung innerhalb der WITTE-Gruppe wird CATIA V4 seit langem als strategisches System in der Konstruktion eingesetzt, und CATIA V5 jetzt erstmalig in aktuellen Entwicklungsprojekten mit BMW und Daimler Chrysler. Da die CIM DATABASE-Integration zu V5 sowohl unter Unix als auch Windows verfügbar ist, kann die noch für CATIA V4 vorhandene Unix-Hardwareplattform unter dem Aspekt des Investitionsschutzes auch für V5 genutzt werden. Dies eröffnet den Entwicklungsstandorten in Deutschland und Tschechien darüber hinaus die Möglichkeit CATIA V4 Modelle und auch Sessions via CIM DATABASE-Integration referenziert in V5 zu verbauen, d. h. die jeweiligen Stärken der beiden Softwarepakete in Kombination zu nutzen. Mit dieser Migrationsstrategie ist WITTE in der Lage, den auf absehbare Zeit noch notwendigen Parallelbetrieb beider CAD-Versionen effizient und wirtschaftlich zu organisieren, da vorerst die vorhandenen Workstations weiter genutzt werden können und ein sukzessiver Umstieg auf Windows analog zu entsprechenden Markt- bzw. Kundenanforderungen machbar ist.
Mit dem DCS hat WITTE jetzt zudem einen hochgradig skalierbaren, asynchronen und weitgehend automatisierbaren Konvertierungsdienst für die Ausleitung von Neutralformaten produktiv genommen, um so die CAD-Daten für andere Anwendungen bereit zu stellen - u.a. für das neue SAP R/3-System. CONTACT bietet dieses Standard-Modul für eine Vielzahl von CAD-Systemen auf allen gängigen Server-Plattformen (Windows, Unix, Linux) an; inklusive der Einbindung von herstellerspezifischen Visualisierungstools wie beispielsweise die von EDS angebotenen und von SAP zur Visualisierung genutzten VisView-Produkte.

Infos unter: www.contact.de




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