Mittelstandsinitiative „PDM produktiv!“

Karlsruhe, 26. Februar 2004 – Mit der Kampagne „PDM produktiv!“ wollen COMPASS systems GmbH, PROCAD GmbH & Co. KG und die Microsoft Deutschland GmbH das Thema Produktdatenmanagement (PDM) zu einem Leitthema bei mittelständischen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie machen. Auftakt der außergewöhnlichen Kampagne ist ein PDM-Wettbewerb - der größte und mit über 150.000 Euro bestdotierte Award in Sachen PDM, der je für deutsche Mittelstandsunternehmen ausgeschrieben wurde.


„Wir wollen deutsche mittelständische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus ermutigen, PDM jetzt zu nutzen, um ihre Produktivität und Flexibilität weiter zu verbessern und damit ihre führende Position im Weltmarkt zu stärken und weiter auszubauen“, erklärt Volker Wawer, Geschäftsführer von PROCAD. Karl Weber, Geschäftsführer von COMPASS systems, ergänzt: „Mit unserer außergewöhnlichen Initiative wollen wir die positiven Effekte von PDM in Großbetrieben auch für den Mittelstand nutzbar machen. Mit unseren PDM-Technologien möchten wir einem der innovativsten Teile unserer Wirtschaft helfen, den Aufschwung von Beginn an für zusätzliches Wachstum zu nutzen.“
Die beiden Pioniere der PDM-Technologie haben sich zusammengetan, um Produktdatenverwaltung zu einem wichtigen Thema des Jahres 2004 zu machen. Unterstützung finden Karl Weber und Volker Wawer bei Microsoft. Das Unternehmen setzt derzeit mit einer eigenen Kampagne, Mittelstand hoch drei, Impulse in dieselbe Richtung. „Das Motto unserer Initiative heißt: Mehr Wirtschaftlichkeit. Mehr Kunden. Mehr Produktivität“, so Wolfgang Ebermann, Mitglied der Geschäftsführung bei der Microsoft Deutschland GmbH. „PDM produktiv! gibt uns die Möglichkeit, unser Ziel mit innovativen Partner und Kunden kurzfristig umzusetzen.“ Als kompetente Förderer und Unterstützer konnten der Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie die Abteilung Informatik im VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, gewonnen werden.


PDM: Transparenz im Produktwissen und mehr Effizienz im Engineering

Ein PDM-System bietet alle Eigenschaften, auf die sich ein modernes Unternehmen in Zukunft verlassen muss. Denn das Know-how kreativer Ingenieurskunst zur Herstellung innovativer Gebrauchs- und Investitionsgüter steckt in einer Vielzahl unterschiedlicher technischer Unterlagen. Dieses Wissen muss über den gesamten Lebenszyklus der unterschiedlichen Produkte verfügbar und wieder verwendbar sein.
Produktdaten-Management (PDM) lautet hier das Schlüsselwort. Denn nur mit einem PDM-System kann in der Produktentwicklung eine systematische Ablage aller digitalen Daten, die strukturierte Verteilung der Information an die Projektbeteiligten sowie eine professionelle Revisionsverwaltung wirklich sichergestellt werden. In der Praxis bedeutet das: Entwickler und Konstrukteur ersparen sich lästiges Suchen nach Zeichnungen oder Protokollen und gewinnen dadurch Zeit. Auch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Werken, der Fertigung oder Lieferanten verläuft durch PDM einfach, schnell und problemlos. Standard-Prozesse wie Freigabe- oder Änderungsprozesse werden „automatisiert“. Der Mitarbeiter muss daher nicht mehr daran denken, wer als nächstes über was informiert werden muss - das übernimmt für ihn die Software und garantiert damit einen sauberen Workflow.


Deutschlands größter PDM-Award

Um den deutschen Unternehmen beim Planen und Umsetzen ihrer PDM-Strategie praktisch unter die Arme zu greifen, wartet die Initiative „PDM produktiv!“ gleich zu Beginn ihrer Kampagne mit einem besonderen Highlight auf: Deutschlands größtem PDM-Wettbewerb. Alle mittelständischen Firmen, die PDM-Projekte planen, gerade realisieren oder bereits eingeführt haben, sind aufgerufen, sich bis zum 31. Mai 2004 anzumelden. Neben Preisen und Auszeichnungen winkt den Teilnehmern eine tatkräftige Projekt-Unterstützung durch die Organisatoren.


Produktives PDM gewinnt

Den Teilnehmern am Wettbewerb stehen Experten der Hochschulen zur Seite. Außerdem ermöglicht ein „PDM produktiv!“ Forum, organisiert vom VDMA, einen Erfahrungsaustausch mit anderen Anwendern in ähnlichen Situationen. Der direkte Kontakt mit den Software-Herstellern bietet zusätzlich die Möglichkeit, Informationen und Lösungsvorschläge zu erhalten. Alle Firmen, die sich zum Wettbewerb angemeldet haben, reichen nach Abschluss ihres Projektes eine kurze Dokumentation ein. Die besten PDM-Strategien werden prämiert und in den Fachmedien vorgestellt.


Details zum WettbewerbTeilnehmen können alle mittelständischen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit bis zu 1.000 Mitarbeitern, die einen Firmensitz in Deutschland haben und eine PDM-Lösung planen, implementieren bzw. optimieren möchten oder bereits produktiv eingeführt haben. Anmeldeschluss für die Ausschreibung ist der 31. Mai 2004. Eine unabhängige Experten-Jury beurteilt in den ausgeschriebenen Kategorien die Wettbewerbsbeiträge und prämiert die besten Teilnehmer im Rahmen einer feierlichen Gala.
Ansprechpartner für Interessenten ist das Wettbewerbsbüro in der Universität Magdeburg, Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik, Hotline (0391) 67 18 130. Detaillierte Informationen über die Wettbewerbsbedingungen und das umfangreiche Unterstützungsangebot gibt es auch im Internet.


Über die Initiative „PDM produktiv!“
Die Mittelstandsinitiative PDM produktiv! ist eine gemeinsame Aktion von Microsoft und den zwei bedeutendsten deutschen PDM-Herstellern COMPASS systems und PROCAD. Gefördert und unterstützt wird die Initiative vom Verband deutscher Maschinen- und Anlagebauer VDMA, den VDI Nachrichten sowie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Maschinenbau. Ziel der Initiative ist es, den deutschen Mittelstand zu ermuntern, jetzt PDM-Projekte zu starten und dabei den Dialog zwischen Investitionsgüterindustrie und Hochschulen zu fördern.

Über PROCAD
PROCAD mit Sitz in Karlsruhe, Nürnberg, Hamburg, Essen sowie der Schweiz ist mit dem Produkt PRO.FILE führender Anbieter von EDM/PDM-Lösungen (Engineering and Product Data Management) und Dokumentenmanagement-Systemen. PRO.FILE bewältigt die aktuellen Anforderungen im unternehmensweiten Informationsmanagement und verbindet die Funktionalität des Produktdatenmanagements mit Dokumentenverwaltung, Workflow, digitaler Archivierung und Knowledge Management.
Pressekontakt: PROCAD GmbH & Co. KG, Stefan Kühner, E-Mail,
Tel.: 0721 9656 624

Über COMPASS systems
COMPASS systems, ehemals AIM systems, mit Sitz in Karlsfeld bei München hat sich mit der COMPASS-Produktfamilie als einer der führenden Anbieter auf dem EDM/PDM-Markt etabliert. COMPASS systems ist ein Unternehmen des Technologiekonzerns Mensch und Maschine Software AG und vertreibt seine Lösungen über ein Netz von 80 autorisierten Partnern in Europa.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.compass-systems.de.
Pressekontakt: COMPASS systems GmbH, Senka Behremovic, E-Mail, Tel.: 08131-599715

Über den VDMA
Der VDMA mit Sitz in Frankfurt ist mit ca. 2900 Mitgliedern das Branchennetzwerk der Investitionsgüterindustrie in Europa. Seit 1999 werden im VDMA auch Softwarefirmen als Mitglieder aufgenommen, um die Zusammenarbeit von Maschinenbauern und Softwarehäusern zu intensivieren und das Potenzial moderner IT-Technologie in der Investitionsgüterindustrie noch besser auszuschöpfen zu können. Im VDMA Anwender-Anbieter-Dialog „Product Engineering“ ist PDM eines der Kernthemen.
Pressekontakt: VDMA, Rainer Glatz, E-Mail,
Tel. 069 - 6603 - 1627

Über den Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Die Arbeitsgebiete des Lehrstuhls für Maschinenbauinformatik sind die Verbesserung von Prozessen, Methoden und Werkzeugen in der Produktentwicklung. Dazu werden holistische Vorgehensmodelle (Integrierte Produktentwicklung) sowie rechnerunterstützte Werkzeuge zum dynamischen Prozessmanagement (mit Prozessnavigatoren) zu Produktmodellierung und -optimierung (mit CAx-Systemen und Evolutionsverfahren), zum Produktdatenmanagement (mit PDM-Systemen) und zur Wissensverarbeitung mit dem Ziel einer vollständigen Rechnerunterstützung in der Produktentwicklung eingesetzt. Bewertet werden diese Aktivitäten durch erweiterte Verfahren zur Bestimmung der Wirtschaftlichkeit von Aktivitäten und Technologien in der Produktentwicklung.
Weitere Informationen, Pressekontakt: Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik, Dr. Michael Schabacker, E-Mail,
Tel.: 0391-67 18130


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