CAT.PRO 2003: Neue CIM DATABASE-Version mit vielen Highlights

E-Collaboration im Fokus der Weiterentwicklung

Bremen - September 2, 2003 - Mit CIM DATABASE 2.9.3 wird die CONTACT Software GmbH auf der CAT.PRO 2003 in Stuttgart (Halle 5, Stand 231) die aktuelle Version ihrer PDM-Lösung für ein durchgängiges, unternehmensübergreifendes Produktdaten- und Prozessmanagement präsentieren. Zahlreiche Neuerungen zielen darauf ab, eine projektorientierte Zusammenarbeit über Abteilungen, Standorte und Organisationsgrenzen hinweg noch effizienter als bisher zu ermöglichen. So unterstützt das System jetzt das CAD-Datenmanagement über Web-Browser, ohne dass dafür eine lokale CIM DATABASE-Installation erforderlich ist. Außerdem wurden die Module für das Projektmanagement sowie für den Produktdatenaustausch mit Geschäftspartnern um zusätzliche Funktionen erweitert und ein standardisierter Konvertierungsdienst zur automatischen Sekundärformatausleitung für verschiedene Serverplattformen, CAD-Systeme und MS Office entwickelt. Mit Version 2.9.3 hat CONTACT wie angekündigt konsequent ihre Produktstrategie umgesetzt, PDM-Kernfunktionalitäten über das Internet vollständig verfügbar zu machen.

CAD-Datenmanagement im Internet vereinfacht Zusammenarbeit verteilter Teams
Eine technische Innovation stellt die Ergänzung der Web-basierenden eLINK Produktlinie um einen aktiven Web-Clienten dar. Er ermöglicht die Nutzung aller PDM-Funktionen über einen üblichen Browser und kann auf jedem beliebigen CAD-Arbeitsplatz eingesetzt werden, ohne dass dafür CIM DATABASE lokal installiert sein muss. Da CONTACT Standardintegrationen zu allen marktgängigen 2D/3D-CAD-Paketen anbietet, können die meisten Unternehmen die mit dem neuen Web-Modul verbundenen Vorteile innerhalb kürzester Zeit produktiv nutzen. Als einheitliche Schnittstelle zu den verschiedenen CAD-Anwendungen wie auch Plattformen (Unix, Linux, Windows, Web) dient dabei CAD-TALK, CONTACTs Integrationstechnologie für die Anbindung von Fremdsystemen. Die Kopplung wird z. Zt. noch über das Einspielen eines spezifischen CAD-Zusatzmoduls realisiert; zukünftig soll die entsprechende Software automatisch bei der ersten Anmeldung auf dem CIM DATABASE Web-Server auf den jeweiligen Arbeitsplatz herunter geladen werden. Je nach Rechte-Profil können Konstrukteure von anderen Standorten, aber auch Zulieferer oder externe Ingenieurbüros sowie Auftraggeber dann online direkt auf die aktuellen CAD-Modelle und Zeichnungen in der zentralen PDM-Datenbank zugreifen oder neue in das System einstellen. Dadurch wird nicht nur sichergestellt, dass alle am Entwicklungsprozess Beteiligten parallel auf einem immer aktuellen, konsistenten Datenbestand arbeiten können. Gleichzeitig entfallen auch das asynchrone, zeitkritische Versenden von Bändern oder E-Mails sowie die Aufwände für den lokalen Support, da die komplette PDM-Umgebung zentral zu administrieren ist.

Strukturierung von Datenbeständen schafft Projekt-Transparenz
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, den kompletten Datenbestand im PDM-System flexibel zu strukturieren und über eine prägnante Strukturdarstellung bedarfsgerecht zu visualisieren. Dadurch lassen sich beispielsweise alle Zeichnungen, CAD-Modelle und Dokumente, die im Rahmen von Projekten und deren Unterprojekten anfallen, dedizierten Ordnern und Mappen zuweisen. Für die einzelnen Team-Mitglieder bedeutet dieses Feature mehr Transparenz hinsichtlich der Zuständigkeiten und eine extrem beschleunigte Informationsbeschaffung, wobei die Navigation einfach per grafischen Strukturbrowser erfolgt. In Verbindung mit dem CIM DATABASE Modul PCS (Project Controlling System) eingesetzt, das u. a. mit Aufwandserfassung, Fortschrittskontrolle und präventiven Alarmfunktionen die Einhaltung von Zeit- und Kostenzielen überwacht, entsteht ein komfortables, effizientes Werkzeug für die Projektsteuerung durch das Unternehmensmanagement, wodurch auch komplexe Vorhaben handhabbar bleiben.

Globaler Datenaustausch kann wahlweise über EDI oder Internet erfolgen
Das CIM DATABASE Modul PDX (Product Data Exchange) wurde bereits mit der Vorgängerversion komplett überarbeitet und bietet - bereinigt um einige "Kinderkrankheiten" - eine sehr stabile, performante Plattform für den unternehmensüber-greifenden Austausch geltungsgesicherter Daten. Die Stärken von PDX liegen zum einen in seinen Rechte-gesteuerten, hochgradig automatisierbaren Versand- und Empfangsmechanismen, die unternehmenskritische Daten umfassend vor manuellen Fehleingaben, unbefugten Zugriffen sowie Manipulationen schützen. Zum anderen ist das Modul ohne großen Aufwand flexibel an die jeweiligen Organisationsstrukturen und IT-Landschaften anzupassen. Es unterstützt neben zahlreichen EDI-Tools den sicheren Download technischer Produktinformationen über Intranet und Internet - von Zeichnungen, Stücklisten, QS-Dokumenten bis hin zu kompletten CAD-Baugruppen. Dadurch können auch Standorte und Zulieferer ohne EDI-Lösung unmittelbar in die Prozesskette eines Unternehmens eingebunden und gleichzeitig ein hohes Maß an Rechtssicherheit hergestellt werden, da jede Transaktion durch die Protokollfunktionen des Systems auch im Nachhinein lückenlos nachzuvollziehen ist. Für die im Rahmen solcher Austauschprozesse in der Regel erforderliche Neutralformat-Umwandlung kann der ebenfalls neu entwickelte Document Conversion Server (DCS) eingesetzt werden, der als standardisierter Konvertierungsdienst für eine Vielzahl von CAD- und Office-Anwendungen verfügbar ist.

Asynchroner Konvertierungsdienst erlaubt beliebige Lastverteilung im Netz
Das neue DCS-Modul bietet eine einheitliche Infrastruktur mit gemeinsamer Administrationsoberfläche und zentralen Protokolldiensten für alle Konvertierungsaufgaben an, die beispielsweise bei Sammelfreigaben, der Erzeugung von 2D- und 3D- Archivformaten, dem Datenaustausch oder bei der Erstellung von technischen Dokumentationen ausgeführt werden müssen. Aufwändige manuelle Eingaben wie auch Wartezeiten für die Anwender entfallen durch den Einsatz von DCS völlig, da alle Jobs entkoppelt von einer Arbeitssitzung asynchron im Hintergrund (z. B. nachts) nach Prioritäten abgearbeitet werden. Aufgaben- und lastabhängig lassen sich dafür auch mehrere Konvertierungsserver parallel - bei Bedarf auf unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Unix, Linux) - nutzen, da das Modul standardisierte Plug-ins für viele marktführende CAD-Pakete sowie für MS Office bietet und deshalb flexibel auf die jeweiligen Unternehmensanforderungen anzupassen ist. Jeder Konvertierungsvorgang kann an einer beliebigen Stelle im Geschäftsprozess eingebunden und Priorität, Zeitpunkt sowie Sekundärformat (pdf, tiff, hpgl, Postscript, dxf) der Ausleitung individuell definiert werden. Schnell produktiv zu setzende Plug-ins gibt es für die MS Office-Suite sowie für die CAD-Systeme Catia V4 und V5, Pro/ENGINEER, ME10, Solid Designer, AutoCAD und Medusa NG. In Vorbereitung sind zudem die DCS-Integrationen zu Unigraphics NX und zu Inventor.

Mit CIM DATABASE 2.9.3 stellt CONTACT eine PDM-Technologie zur Verfügung, die innerhalb kurzer Zeit einzuführen ist, mit zukünftigen Anforderungen mitwachsen kann und dadurch eine hohen Investitionssicherheit gewährleistet. Auf Grund seiner modular aufgebauten, Komponenten-basierenden Architektur ist das gesamte System extrem skalierbar und lässt sich je nach Bedarf von der klassischen Zeichnungsverwaltung, über eine Web-Einstiegslösung bis hin zur Einbindung aller E-Business-Prozesse ausbauen. Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, sich zu überschaubaren Kosten und Risiken schrittweise genau die Anwendungsumgebung zu schaffen, die ihre dedizierten Geschäftsmodelle zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit am besten unterstützt.

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