Automotive Lighting managt Catia V4/V5-Projekte mit CIM DATABASE

PDM-System ist Schlüsseltechnologie im standortübergreifenden Migrationskonzept

Bremen, 22. September 2003 – Automotive Lighting mit Hauptsitz im österreichischen Innsbruck entwickelt und vertreibt über ein weltweites Netz von Tochtergesellschaften externe Fahrzeugbeleuchtungen. In der Fachwelt für Produkt-Innovationen wie das adaptive Frontlicht bei der neuen BMW 3er-Serie bekannt, zeichnet sich der Automobilzulieferer auch durch eine effiziente Unterstützung seiner Engineering-Bereiche aus. So werden Kundenprojekte schon seit längerem gemeinsam von den drei Entwicklungszentren in Deutschland und Tschechien bearbeitet, um Synergieeffekte nutzen und Kosten einsparen zu können. Die Basis dafür bildet das PDM-System CIM DATABASE der CONTACT Software GmbH, das alle Produktdaten CAD-Modelle, Zeichnungen und Dokumente - zentral verwaltet und diese über einen ausgefeilten Replikations-Mechanismus stets aktualisiert auf den ca. 120 verteilten Catia V4/Euclid-3D-Arbeitsplätzen bereitstellt. Administration, strategische Planung und Ausbau der Collaboration-Plattform werden vom baden-württembergischen Reutlingen aus gesteuert; das neben Venaria/Italien als operative Unternehmenszentrale fungiert. Momentan wird dort der für Oktober terminierte Produktivstart der PDM-Kopplung zu Catia V5 unter Windows vorbereitet, und damit die erste Phase des V4/V5-Migrationskonzeptes realisiert. CONTACTs V5-Schnittstelle unter Unix ist ebenfalls schon eingerichtet, um darüber im nächsten Schritt auch das konstruktive Zusammenspiel beider Catia-Versionen zu ermöglichen.

Automotive Lighting zählt mit über 8200 Mitarbeitern und 21 Standorten in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien zu einem der ‚global player' in der deutschen Industrie und ist ein gefragter Systemlieferant aller führenden Automobilhersteller. Um diese Position zu festigen, müsse man auch technologisch schnell auf dem neusten Stand sein, erklärt Luciano Horvat, DV-Koordinator in Reutlingen: "Wenn unsere Kunden eine neue Software auf breiter Front einsetzen, ziehen wir mit, um die Voraussetzungen für eine reibungslose Zusammenarbeit - beispielsweise in Hinblick auf den Produktdatenaustausch zu schaffen". Und da das erste V5-Projekt voraussichtlich zum Jahresende kommen könnte, haben er und seine Kollegen aus der technischen Datenverarbeitung in den letzten Wochen die entsprechende Hard- und Softwareumgebung installiert, die Funktionalität der CIM DATABASE-Kopplungen zu V5 getestet sowie Anwenderschulungen organisiert.

Geplant ist bei Automotive Lighting, Catia V5 überwiegend unter Windows zu nutzen und im Zuge der Umstellung zunächst das Altsystem Euclid abzulösen, bevor dann sukzessive die Catia Unix-Workstations ersetzt werden sollen. Einige der V5-Anwender werden auch auf längere Sicht sowohl einen PC wie eine Sun Solaris an ihrem Arbeitsplatz haben, um - abhängig vom jeweiligen Projekt und gesteuert über CIM DATABASE V4-Modelle in V5-Baugruppen verwenden zu können. Auf Grund der hohen Marktdurchdringung von Catia V4 gerade in der Automobilindustrie rechnet Horvat mit einer Übergangszeit von mindestens fünf Jahren, bis die Migration auf V5 in den meisten Unternehmen abgeschlossen sein wird. Ein Zugriff auf den V4-Datenbestand müsse aber auch dann noch möglich sein, gibt Horvat zu bedenken, zumal die gesetzlichen Auflagen und Fristen in Puncto Produkthaftung, Wartung wie auch Recycling zunehmend erweitert werden - eine Anforderung, die Automotive Lighting mit dem Einsatz von CIM DATABASE erfüllen kann. "Mit unserem PDM-System stellen wir eine geltungsgesicherte Datenbasis für das standortübergreifende Concurrent Engineering unserer Ingenieure und Konstrukteure zur Verfügung. Und gleichzeitig können wir damit unserer Verpflichtung nachkommen, die komplette Produkthistorie inklusive aller Änderungen und Versionen auch langfristig zu dokumentieren", so Horvat.

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